KI und Nachhaltigkeit: Verantwortungsvoll kommunizieren, bewusst handeln

Sarah Krasser-Fuchs  I  Allgemein, Know-How  I  19. Jänner 2026

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags – auch in der Kommunikations- und PR-Branche. Der Umgang mit KI ist durch öffentlich zugängliche, kostenlose und oftmals bereits integrierte KI-Programme so einfach wie noch nie. Doch eines darf dabei nicht vergessen werden: Hinter jedem virtuellen Austausch steckt ein realer Ressourcenverbrauch. Als Kommunikationsprofis und als Menschen tragen wir Verantwortung dafür, wie bewusst wir KI einsetzen und wie ressourcenschonend wir unsere Prozesse gestalten.

Nachhaltigkeit und KI sind untrennbar miteinander verbunden

Die Potenziale von KI sind beeindruckend. Noch nie konnten wir so schnell umfassende Informationen recherchieren und Inhalte erstellen. Doch all das benötigt Rechenleistungen – und damit Energie. Besonders das Training großer Sprachmodelle ist energieintensiv, aber auch die tägliche Nutzung summiert sich im Arbeitsalltag schnell.

Für Unternehmen bedeutet das: Wer KI einsetzt, muss auch ihren ökologischen Fußabdruck im Blick behalten. Nachhaltigkeit darf nicht nur beim Endprodukt eine Rolle spielen, sondern muss Teil der gesamten Wertschöpfung sein – von der Content-Erstellung über interne Prozesse bis zur externen Kommunikation.

Drei Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI im PR-Alltag

  1. Bewusstes Prompten: Jeder Prompt erzeugt Kosten – ökologisch wie finanziell. Laut einer Berechnung des Forschungsinstitutes EpochAI verbraucht beispielsweise das Formulieren einer E-Mail mit 100 Wörtern durch ChatGPT rund 0,3 Wattstunden. Mit derselben Strommenge kann eine LED-Lampe etwa 50 Minuten leuchten. Das zeigt: Präzise Briefings, das Vermeiden unnötiger Wiederholungen und die intelligente Wiederverwendung bestehender Inhalte sparen Zeit, Energie und Ressourcen. Auch der Hinweis „Bitte halte dich kurz“ kann dabei helfen. Zudem gibt es mittlerweile zahlreiche Kurse, wie man richtig promptet.
  2. Braucht es wirklich KI? Nicht jede Anfrage muss immer über ein KI-Tool laufen. Oft reicht eine schnelle Google-Recherche oder ein Blick ins eigene Wissensarchiv, um die gewünschte Information zu finden. Wer KI gezielt dort einsetzt, wo sie echten Mehrwert bringt – und gleichzeitig auf bewährte Prompt-Vorlagen zurückgreift, statt jedes Mal neu zu starten – spart Zeit, Energie und Ressourcen.
  3. Transparenz und Glaubwürdigkeit: Wenn Unternehmen ihre Nachhaltigkeit betonen, sollten sie auch offenlegen, wie KI genutzt wird. Transparente Kommunikation, etwa zur Herkunft des genutzten Stroms oder zu Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, stärkt die Glaubwürdigkeit und schützt vor Greenwashing-Vorwürfen. Denn Transparenz beim KI-Einsatz ist kein isoliertes Kommunikationsthema: Sie ist Ausdruck unternehmerischer Verantwortung und damit eng mit den Umwelt-, Sozial- und Governance-Zielen (ESG) eines Unternehmens verknüpft.

Nachhaltigkeit beginnt bei uns selbst

Für uns als PR-Agentur gilt: Wir wollen nicht nur über nachhaltige Entwicklungen berichten, sondern auch im eigenen Tun Verantwortung übernehmen. Durch einen bewussten Umgang mit KI und eine kritische Reflexion unserer Botschaften. Denn KI und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus, sie erfordern nur vielmehr einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang. Als Branche können wir mit gutem Beispiel vorangehen, indem wir zeigen, dass technologischer Fortschritt und ökologisches Denken kein Widerspruch sind, sondern sich sinnvoll ergänzen können – wenn wir offen bleiben, dazulernen und Verantwortung gemeinsam weiterdenken.

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Nachhaltige Kommunikation beginnt nicht erst beim fertigen Content, sondern bei der bewussten Entscheidung, wie wir KI einsetzen.

Sarah Krasser-Fuchs

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